Hallo Wiesbaden: Wiesbaden singt!, 07. September 2009
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"Singen macht glücklich", meint Wiesbadens Kulturdezernentin Rita Thies. Sie war am Samstag selbst eifrig mit dabei. Die zweite Ausgabe von "Wiesbaden singt" lockte wieder zahlreiche Musikfans in die Innenstadt. Schon am Vormittag fuhr die "singende Thermine" mit dem Wiesbadener Knabenchor durch die Stadt und Chorensembles animierten in der Fußgängerzone zum spontanen Mitsingen. Auch das Workshopprogramm zeigte sich vielfältig: Wie im letzten Jahr gab es wieder "Singen und Bewegung" sowie "Stimmbildung". Erstmals gab es einen Gospelworkshop mit der Jazzsängerin Nanni Byl. Komponist Jürgen Bröhl nahm sich des Themas Body-Percussion an. Ndiankou Niasse, ein ausgebildeter Meistersänger aus Afrika, führte in Gesang und Tanz zu Rhythmen aus dem Senegal ein. Neu auch die “Eurasischen Klänge", mit denen Kerim Büyükarslan die sangeswütigen Wiesbadener in die Welt von 1001 Nacht und der modernen anatolischen Popmusik entführte. Ein neu kreierter "Wiesbaden-Singt-Chor" erprobte in gerade mal zwei Stunden den Gefangenenchor aus Verdis Oper Nabucco und den Eröffnungschor aus Orffs Carmina Burana: "O fortuna". Hits wie "Let it be" oder "Mendocino" bestimmten das so genannte "Offene Singen" am Abend. Höhepunkt der Veranstaltung war der Auftritt der Wiesbadener Kultband "Die Crackers".
Außerdem: Welcher Pilz ist essbar? Der Wiesbadener Umweltladen informiert in einer Ausstellung über die beliebten Walddelikatessen.
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